linsenimplantate

Linsentausch

Auch Clear Lens Excange genannt

Das Clear Lens Exchange Verfahren wird seit Ende der 80er Jahre eingesetzt.

Beim Clear Lens Exchange Verfahren wird die natürliche Linse durch eine Kunststofflinse ersetzt. Das Verfahren bietet sich bei sehr starker Fehlsichtigkeit an und wird angewendet, wenn andere Methoden nicht in Frage kommen. Am häufigsten wird der Linsentausch beim Grauen Star angewendet. Dabei wird durch einen kleinen Einschnitt der Linsenkern mit Hilfe von Ultraschall zertrümmert und anschließend abgesaugt. In die leere Kapsel wird dann die künstliche Linse eingepflanzt.

Es gibt verschiedene Kunstlinsen, die eingesetzt werden können. Die Monofokallinsen sorgen für ein gutes Bild in der Nähe oder – am häufigsten – in der Ferne. Um auch im anderen Entfernungsbereich gut sehen zu können, braucht der Patient nach der OP eine Sehhilfe. Andere Kunstlinsen können gutes Sehen in der Nähe und in der Ferne ermöglichen. Die Werte der Kunstlinse werden vor der OP berechnet, so dass ein präzises Sehen möglich wird.

Sie soll ein Leben lang halten. Allerdings gibt es auch bei diesem Verfahren keine hundertprozentige Garantie dafür, dass der Patient nach der OP auf keine Sehhilfe angewiesen ist.

Der Eingriff dauert etwa 20 Minuten und wird unter örtlicher Betäubung durchgeführt.

Bei dieser Methode geht die natürliche Akkomodationsfähigkeit verloren. Aus diesem Grunde wird die CLE-Methode dann eingesetzt, wenn die natürliche Akkomodationsfähigkeit zurückgeht. Das ist etwa ab dem 40. Lebensjahr der Fall.

Die Linsentausch-Methode bietet sich bei sehr starker Fehlsichtigkeit an. Sie kann Kurzsichtigkeit ab ca. -20,0 dpt korrigieren oder zumindest erheblich reduzieren.

Bei Weitsichtigkeit wird das Linsentausch-Verfahren ab Werten von ca. +8,0 aufwärts eingesetzt.

Mit dem Linsentausch-Verfahren können auch Hornhautverkrümmung und die so genannte Alterssichtigkeit korrigiert werden. Bei der Hornhautverkrümmung wird eine torische Kunstlinse eingesetzt, die wie ein Zylinder-Brillenglas die Hornhautverkrümmung ausgleicht. Für ein gleichwertiges Sehen in der Ferne und in der Nähe werden akkomodative Kunstlinsen verwendet.

Allerdings ist dies eine recht neue Entwicklung, zu der noch keine Langzeitstudien vorhanden sind. Es gibt keine Garantie, dass die Fehlsichtigkeit in allen Fällen korrigiert werden kann. Da die künstliche Linse ungefähr auf +/- 1,0 dpt genau berechnet wird, kann es möglich sein, dass der Patient weiterhin eine Brille tragen muss. Je geringer die Fehlsichtigkeit vor der Operation war, umso höher sind die Chancen, dass die Operation zum Erfolg führt.

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